NETZVERTEILER

Netzverteiler und Stromkabel - Das Herz der Audioanlage

Insbesondere im Bereich des Netzverteilers und der Netzkabel der Stromversorgung kommt es zu gravierenden klanglichen Beeinträchtigungen, weil sich

  • die durch das städtische Stromnetz und das Hausnetz (Computer, Kühlschrank etc.) eindringenden Störfelder,
  • die durch die einzelnen Audiogeräte selbst verursachten Störfelder (Trafos, Schaltnetzteile etc.),
  • die durch die Erdung (Ground) der Audiogeräte entstehenden Potentialausgleichströme und
  • die durch die Antennenfunktion der Netzkabel aus der Umgebung in die Audiogeräte einstrahlenden hochfrequenten Störfelder (WLAN, Handys etc.)

 

in der Netzleiste / im Verteiler vermischen und dann in komplexer Form über die Netz- und Signalverbindungen zurück in die Geräte fließen und verteilen und dadurch im höchstem Maße die Übertragungsqualität der Audiogeräte einschränken.

Die Beeinträchtigungen durch elektrische und elektromagnetische Störungen sind massiv und können sich u. a. folgendermaßen auswirken:

  • Verlust an Auflösung
  • Verlust an Dynamik
  • künstlicher, mitunter scharfer Hochtonglanz
  • geminderte räumliche Abbildungsfähigkeit
  • in den Mittenbereich verschobene Frequenzbalance
  • zeitliche Verschiebungen bzw. Phasenprobleme

 

In der Vermischung und Verteilung der elektrischen Störfelder auf alle Geräte liegt der technische Hintergrund, weswegen der „letzte Meter“ Netzkabel inklusive der Netzleiste so klangentscheidend ist. Ein durchgängiges, aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem ist daher essenziell.

Das SCHNERZINGER Stromsystem

SCHNERZINGER stellt mit seinen Steckdosen OUTLET, den Netzverteilern NEW INNOVATOR bzw. OPERATOR, sowie den POWER CORDS der jeweiligen Kabellinien, ein in sich verzahntes Hightech Gesamtsystem bereit, so dass Störungen bei einem durchgehend SCHNERZINGER verkabelten Stromsystem nicht mehr zwischen den einzelnen Geräten übertragen werden können; eine sehr wichtige Voraussetzung, ohne die die Überlegenheit der SCHNERZINGER Stromprodukte gravierend geschmälert wird.

Durch das ATOMIC BONDING behandelte Leitermaterial werden selbst höchste Impulsströme völlig ungebremst in die Audiogeräte weitergeleitet. Die bauartbedingte  BIDIREKTIONALE BARRIERE Funktion verhindert dabei eine Störfeldübertragung zwischen den Audiogeräten. 

Das Resultat ist eine Qualität des Stroms, die audiophile Parameter wie Grob- und Feindynamik, Basskontrolle, Präzision und räumliche Darstellung der gesamten HiFi-Anlage neu definiert. Vor allem aber erhält die unbeschnittene Bandbreite die wichtige Harmonie des Obertonspektrums vollständig und ermöglicht so eine unfassbar natürliche Wiedergabe von Instrumenten und Gesangsstimmen.

Unterstützt wird dieses System noch durch die GIGA CANCELING Technologie der SCHNERZINGER PROTECTOREN & GUARDS, welche das empfindliche Audiosignal vor degradierenden Störfeldern schützt. In den Anwendungsbereichen POWER, COMPONENT und ROOM ermöglicht SCHNERZINGER somit ein hocheffektives und konkurrenzloses Schutzsystem für Ihre HiFi-Anlage.

Der NEW INNOVATOR ist ein komplexes, bidirektional arbeitendes Netzverteilersystem für bis zu 8 bzw. 12 Geräte, das die Spitze der innovativen SCHNERZINGER Netzverteilertechnologie darstellt.

Der OPERATOR ist eine Netzleiste für bis zu 8 bzw. 12 Geräte, die mit Hilfe der SCHNERZINGER ATOMIC BONDING Formatierungsprozesse eine neue Qualität der ungebremsten Durchleitung von Stromimpulsen gewährleistet.

Das SCHNERZINGER OUTLET ist eine handelsübliche Wandsteckdose, deren Kontaktstifte bestimmten Materialstrukturprozessen des ATOMIC BONDING unterzogen werden.

ATOMIC BONDING vs. Monocrystalline OCC und UPOCC Leitermaterial

Anders als oft nur temporär wirkende Vorteile etablierter Behandlungs- und Herstellungsprozesse auf die Wiedergabequalität hochwertiger Audiokabel, z.B. Cryogenisierung oder OCC bzw. UPOCC Gussverfahren, ermöglichen SCHNERZINGER Kabel mit ATOMIC BONDING Leitern, eine hörbar reinere und unerreicht wirklichkeitsgetreue Signalübertragung – und dies dazu dauerhaft! 

Um den wesentlichen Vorteil der SCHNERZINGER ATOMIC BONDING Technologie gegenüber üblichen Verfahren zu erkennen, bedarf es etwas Hintergrundwissen über die industrielle Verarbeitung von Drähten, die als Leitermaterial im Audiobereich verwendet werden:

HERKÖMMLICHE GUSSVERFAHREN:

Bei der Herstellung des Leitermaterials werden dicke Kupfer- oder Silberstränge immer wieder durch sogenannte Ziehsteine gezogen bis die Drähte für die weitere Verwendung dünn genug sind. Jeder einzelne Ziehprozess bewirkt eine enorme mechanische Beanspruchung und Beschädigung der kristallinen Gitterstruktur des Materials. Transportierte Audiosignale müssen sich so gewissermaßen einen diffusen Weg durch viele dieser entketteten Kornstrukturen suchen. Das Durchfließen der Korngrenzübergänge von Korn zu Korn erzeugt jedes Mal ein enormes Widerstandspotential, das bekanntlich einen gebremsten Signaltransport verursacht.

Bei höherwertigeren Audiokabeln wird deshalb oft ein aufwändigeres Gießverfahren eingesetzt. Hierbei wird flüssiges Kupfer oder Silber kontinuierlich in Kokillen (Gußform) gegossen, wodurch längere Kornstrukturen entstehen. Bei den noch aufwändigeren monokristallinen OCC- oder UPOCC- (Ultra Pure Ohno Continuous Casting) Verfahren werden die Kokillen sogar erhitzt und langsam heruntergekühlt um ein zu schnelles Erstarren des Materials zu verhindern und möglichst langkettige Kristallstrukturen zu erreichen. Dieses Verfahren wurde in den 1980ern von Prof. Ohno für anspruchsvolle Industriezwecke entwickelt, damit z.B. beim Auswalzen von Kupfersträngen weniger Risse in den Blechen entstehen.

INNOVATIVER ANSATZ MIT ATOMIC BONDING:

Das SCHNERZINGER ATOMIC BONDING dagegen verfolgt einen gänzlich anderen Ansatz:

Zum einfachen Verständnis des innovativen Entwicklungsansatzes des ATOMIC BONDING stelle man sich einen leitenden Draht einfach als ein mit Eiswürfeln gefülltes Rohr vor, wobei die Eiswürfel sinnbildlich die innere Kornstruktur des Drahtes veranschaulichen.

Da langkettige Metallstrukturen recht sensibel sind und nach dem Herstellungsprozess, u.a. durch Erschütterungen, Biegevorgänge, leicht wieder zerfallen, wird beim ATOMIC BONDING in einem technologisch extrem aufwendigen Prozess, nicht wie üblich auf die Verbindung einzelner Eiswürfel zu einer möglichst geschlossenen, langkettigen Mono-Struktur hingearbeitet, sondern im Gegenteil auf die Zerkleinerung (das „Crushen“) der Würfel. So entstehen kleinste Eis-Struktur-Komponenten, welche sich in der Folge zu einer stabilen, homogenen Eismasse mit sehr großen Kohäsionskräften im Rohr verdichten lassen.

Eine verdichtete, in sich verschmolzene Eismasse weist eine geschlossene, extrem stabile Struktur auf – ohne Zwischenräume. Diese Tatsache bildet die Basis für eine hochreine und perfekte Impulskette – für eine wirklichkeitsgetreue Signalübertragung.